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Entwurf einer Rahmenrichtlinie für die Statuten der rekommunalisierten Berliner Wasserbetriebe

Nach der Rekommunalisierung der Berliner Wasserbetriebe (BWB) ergibt sich die Chance eines umfassenden Neuanfanges. Dieser Neuanfang kann mit den Begriffen Demokratie im Innern und außerhalb des Betriebes und neues Verständnis der Gesellschaft für ökologische und ökonomische Zusammenhänge auf den Punkt gebracht werden. Weil die BWB per Definition ein Monopolunternehmen also unabhängig von Konkurrenz und Kapitalbestimmung sind, erwächst für sie die Verpflichtung, neue Wege zu gehen. Die „Rahmenrichtlinie für die Statuten der rekommunalisierten Berliner Wasserbetriebe“ stellt eine Richtschnur in die Zukunft der BWB dar. Mit den hier beschriebenen ökologischen und ökonomischen Prämissen sollen die BWB zu einem modernen, zukunftsorientierten Dienstleistungsunternehmen für alle Bereiche des Wassers - abgeleitet aus seiner integrierenden Rolle in einer nachhaltigen Landschaft und Gesellschaft - entwickelt werden. Statt Profit mit der nicht nachhaltigen Nutzung von Ressourcen zu machen, soll den Wasserbetrieben die Aufgabe gestellt werden, sich allmählich zur Keimzelle einer nachhaltigen ökologischen Kreislaufwirtschaft in einem großstädtischen Umfeld zu entwickeln.

Foto wasserglas2: Uta Herbert / pixelio.de

 

Download des Entwurfs der BWB Rahmenrichtlinie (Oktober 2013) als pdf-Datei.

 

Publikation eines Interviews von Kristof Berking mit Prof. Dr. Wilhelm Ripl (Oktober 2013)

Gesellschaft für kritische Philosophie

Titel: Der Verlust von verdunstungsfähiger Landschaft als klimaändernder Faktor

Untertitel:Warum das Klima nicht als chemische Zusammensetzung der Atmosphäre, sondern nur als Prozess verstanden werden kann, und weshalb geschlossene Wasser- und Stoffkreisläufe bewahrt oder wieder hergestellt werden müssen

Quelle: http://www.gkpn.de/Berking_Ripl_Debatte2013.pdf

In der Zeitschrift „Aufklärung & Kritik“ der „Gesellschaft für kritische Philosophie“ Heft 47 (Oktober 2013, 20. Jahrgang, Nr. 3) (http://www.gkpn.de/aufklaerung_und_kritik.htm) wurde ein Interview des Wissenschaftsjournalisten Kristof Berking mit Wilhelm Ripl veröffentlicht. Darin werden die bedeutende Rolle des Wasserhaushalts der Landschaft für das Klima und den Klimawandel hervorgehoben und die vorherrschenden Maßnahmen gegen den Klimawandel mit ihrer Fokussierung auf Kohlendioxid) kritisiert.

Zitat: Ripl W, Berking K (2013): Der Verlust von verdunstungsfähiger Landschaft als klimaändernder Faktor. Aufklärung & Kritik 3/2013, Heft 47: 198-205

   
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